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Wie kann ich positiv Denken und/oder dabeibleiben?

Blog 16. Mai 2021

Wie kann ich positiv Denken und/oder dabeibleiben?

Wir kommen völlig frei und unvoreingenommen auf die Welt…und dann geht es los:

Die Ängste der Eltern werden übertragen und legen uns damit schon einmal ein paar Ketten an. Dann kommt der Kindergarten, Schule, Uni, Lehre, Arbeit, Freunde und Bekannte…alles prägt uns. Es hängt sehr viel davon ab, in welchem Umfeld wir aufwachsen und was uns immer suggeriert wurde: „die da oben“, “andere“, “wenn der nicht das gemacht hätte dann“, “Schuster bleib bei deinen Leisten“, „was hast du gelernt, das kannst du auch nur“, “das hat dein/-e Großvater/-mutter schon gemacht“, “Geld verdirbt den Charakter“, „wir sind dazu geboren“, „das wurde für uns nicht bereitgestellt“, “mal sehen was aus uns werden soll“ etc. Meistens negativ geprägte Argumente, bis wir dann so voller Selbstzweifel sind, dass wir uns gar nichts mehr zutrauen, alles schlecht ist, viel zu teuer oder unseriös und peinlich ist. Oh Mann, oh Mann!

Nun wissen wir immer genau, was wir NICHT wollen. Mal zu äußern, was wir wollen fällt den meisten von uns schon schwer, man könnte ja als „Spinner“ abgetan werden.

Stellt euch doch einmal vor, ihr steht an der Ladentheke und bestellt: „Ich hätte gerne nicht davon und davon bitte auch nicht, auch das da möchte ich nicht“… klingt doof, oder?

Aber so gehen wir mit unserem Leben um. Wir möchten nicht die Arbeit verlieren, wir möchten keine Schmerzen haben, wir möchten nicht alleine sein, wir möchten keine Schulden haben, wir möchten nicht durch die Prüfung fallen …. und so weiter und so weiter.

Und dieses „NICHT“ wird dann irgendwie zum Beschleuniger. Es hat enorme Energie, denn, wen wundert es, dass genau das eintritt, was wir ja nicht wollten. Was soll uns der Mensch denn nun an der Ladentheke geben?

Also ist positives Denken doch schon einmal einfach:

Ich möchte meinen Job nicht verlieren                                        Ich möchte meine Arbeit behalten 

Ich möchte keine Schmerzen                                                       Ich möchte gesund sein 

Ich möchte keine Schulden                                                          Ich möchte Guthaben haben 

Ich möchte nicht durch die Prüfung fallen                                  Ich möchte die Prüfung bestehen 

Das Unterbewusstsein kennt das Wort „NICHT“ nicht, also hört euch die Aussagen mal ohne „NICHT“ an. Die Negativaussagen stellen Verlustängste dar, und wovor wir uns fürchten, das wird passieren. Das liegt daran, dass wir unsere Aufmerksamkeit und Energie darauf lenken. Warum also sagen wir nicht gleich, WAS wir WOLLEN?

Also, ganz wichtig, ab heute unsere Aussagen kontrollieren und positiv formulieren, wenn wir an der „Ladentheke des Lebens stehen“, damit uns auch das „Richtige“ gegeben wird.

Wir müssen aktiv werden und uns nicht vom Massengeist steuern lassen. Das geht nicht immer, aber immer öfter, und vor allem dranbleiben, bis dieses neue Denken für uns zur Gewohnheit wird.

Nehmt euch, setzt euch hin und denkt einmal über eure Wünsche und Ziele nach. Fangt an, an eurer „Ladentheke“ eure Bestellung aufzugeben. Wenn ihr euch noch nicht recht traut, dann „bestellt“ erst einmal etwas Kleines. Etwas, das ihr noch für möglich haltet und werdet dann immer mutiger. Wünschen macht Spaß!

 

Ein Beispiel:

Da sollte einmal eine Brücke in Frankreich über ein Tal gebaut werden. So eine Aufgabe gab es noch nie. So wurden Menschen gesucht, die visionär und fachlich gut waren.

Also: Ein Ziel

Dann musste etwas geschaffen werden von gigantischem Ausmaß. Etliche km Straße mitten in der Luft, wie geht das? Architekten und Ingenieure setzten sich zusammen und kreierten ein System.

Heute steht dort eine gewaltige Überquerung.

Was unterscheidet diese Architekten und Ingenieure von den anderen?

Sie denken positiv und in Lösungsschritten, sonst atmen sie genauso wie wir. Es gab ganz viele, die dieses Projekt für unmöglich hielten, sie hätten es auch nicht geschafft, aber diese Crew hielt es für machbar und das ist der Unterschied.

Sie standen nicht da und dachten darüber nach, dass die Brücke herunterfallen könnte, dass es zu lang sei, dass es zu schwer sei, dass es zu teuer sei oder wie auch immer. Sie dachten darüber nach, dass es machbar ist, wie viel Geld sie bräuchten, was sie an neuer Technik entwickeln mussten und wie man es in die Tat umsetzen kann.

In diesem Sinne, wünsche ich uns allen viele, positive Gedanken und bestellt euch eure Lieblingswurst ;-)))

Liebe Grüß

Georg Troll

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